Datenschutzerklärung für die App Spohad
Stand: 13. Oktober 2026
Inhalt
- 1. Verantwortlicher
- 2. Gegenstand dieser Erklärung
- 3. Grundsatz: Die App arbeitet ohne Server
- 4. Die einzelnen Verarbeitungen
- 5. Was die App nicht tut
- 6. Rechtsgrundlagen
- 7. Empfänger und Übermittlung in Drittländer
- 8. Speicherdauer
- 9. Bereitstellung der Daten und automatisierte Entscheidungen
- 10. Datensicherheit
- 11. Deine Rechte
- 12. Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde
- 13. Verantwortung für eigene Inhalte
- 14. Nutzerinnen und Nutzer außerhalb der Europäischen Union
- 15. Kinder
- 16. Änderungen dieser Erklärung
- 17. Website spohad.app
- 18. Sprachfassungen
1. Verantwortlicher
Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:
Maksim Pashkovskij
Birkenwaldstraße 106
70191 Stuttgart, Deutschland
E-Mail: contact@spohad.app
Einen Datenschutzbeauftragten habe ich nicht benannt; dazu bin ich auch nicht verpflichtet. Die Schwellen des Art. 37 DSGVO und des § 38 BDSG sind nicht erreicht: Spohad ist ein Ein-Personen-Projekt ohne Beschäftigte, und es findet keine Verarbeitung statt, die eine Benennung auslösen würde.
2. Gegenstand dieser Erklärung
Diese Erklärung gilt für die mobile Anwendung „Spohad“ für iOS und iPadOS einschließlich ihrer Erweiterungen auf dem iPhone (Teilen-Fenster, Live-Aktivität) und der Fernbedienung für die Apple Watch (nachfolgend zusammen „die App“) — für diese App und für keine andere. Für die Website spohad.app gilt ergänzend Ziffer 17.
Sie ist bewusst so geschrieben, dass sie ohne juristische Vorkenntnisse verständlich ist (Art. 12 Abs. 1 DSGVO). Bleibt eine Frage offen, erreichst du mich unter der Adresse in Ziffer 1.
3. Grundsatz: Die App arbeitet ohne Server
Spohad ordnet Dateien auf deinem Gerät. Für diese App betreibe ich keinen Server, der deine Daten entgegennehmen könnte, und die App richtet — abgesehen von den zwei unten genannten Fällen — von sich aus keine Anfrage an das Internet.
Deine Fotos, Videos, Dokumente, Beschreibungen, Schlagwörter, Bewertungen und Sortierentscheidungen werden ausschließlich auf deinem Gerät verarbeitet. Sie werden weder an mich übertragen noch an Dritte weitergegeben, weder verkauft noch in ein Drittland übermittelt. Ich erhalte sie zu keinem Zeitpunkt.
Die App kennt keine Benutzerkonten, keine Registrierung und keine Anmeldung. Du musst dich also nirgends ausweisen, und es gibt nichts, was ich einer Person oder einem Konto zuordnen könnte.
In zwei Fällen baut dein Gerät gleichwohl eine Verbindung nach außen auf. Beide gehen nicht von mir aus, beide betreffen deine Inhalte nicht, und in beiden Fällen erreichen mich keine Daten:
- Liegt ein von dir gewählter Ordner auf einem Netzlaufwerk, einem NAS oder bei einem Cloud-Anbieter, ruft iOS die Dateien über die Dateien-App für dich ab. Die Verbindung besteht zwischen deinem Gerät und deinem eigenen Speicher; ich bin daran nicht beteiligt und erfahre nichts davon. Es gelten die Bedingungen und die Datenschutzhinweise des von dir gewählten Anbieters.
- Beim Start der App sowie wenn du den Shop öffnest, einen Kauf tätigst oder Käufe wiederherstellst, wendet sich StoreKit — eine Komponente von Apple, nicht von mir — an Apple, um deine vorhandenen Berechtigungen zu prüfen (beim Start allein die Frage, ob Spohad Pro aktiv ist — es hebt das Tageskontingent auf und schließt die Tresor-Verschlüsselung ein) und im Shop die Preise abzurufen. Dieser Austausch findet zwischen deinem Gerät und Apple statt; Angaben über deine Dateien oder über deine Nutzung der App sind daran nicht beteiligt, und ich erhalte daraus keine Daten (Ziffer 4 h).
Soweit die App Informationen auf deinem Endgerät speichert oder von dort ausliest, geschieht das ausschließlich, um die von dir ausdrücklich gewünschte Funktion bereitzustellen; nach § 25 Abs. 2 Nr. 2 TDDDG ist dafür keine Einwilligung erforderlich. Zu Werbe-, Analyse- oder Wiedererkennungszwecken greift die App nicht auf dein Endgerät zu.
4. Die einzelnen Verarbeitungen
a) Fotomediathek (Apple PhotoKit)
Möchtest du deine Fotomediathek sortieren, fragt die App die iOS-Systemberechtigung „Fotos“ ab. Die Abfrage erfolgt freiwillig und nie automatisch beim Start; ohne sie kannst du Spohad mit Ordnern aus der Dateien-App nutzen. Verschiebst du ein Foto aus der Mediathek in einen Ordner, entfernt Spohad das Original aus der Mediathek — erst nach „Speichern“ und erst, nachdem iOS dich in einem eigenen Dialog um Bestätigung gebeten hat; das Foto liegt danach in dem von dir gewählten Ordner. Eine Kamera nutzt die App nicht, und sie fügt deiner Mediathek keine Fotos hinzu; solche Berechtigungen fragt sie nicht ab. Deine Fotos verlassen dein Gerät durch Spohad zu keinem Zeitpunkt.
b) Ordner (Dateien, iCloud Drive, externe Datenträger, Netzlaufwerke)
Die Quellordner wählst du selbst über den Dateiauswähler des Systems. Spohad liest und schreibt ausschließlich in Ordnern, die du ausdrücklich ausgewählt hast, und nutzt dafür die von Apple bereitgestellten „security-scoped“ Zugriffe. Einen Ordner, den du nicht ausgewählt hast, sieht die App nicht.
Dateien, die du an Spohad schickst („Eingang“): Was du über „Teilen“, per Ziehen auf die App, mit „Öffnen in Spohad“ oder durch Ablegen im Ordner der App in der Dateien-App an die App gibst, wird in den Ordner „Eingang“ im eigenen Container der App auf deinem Gerät kopiert; in der Dateien-App ist er unter „Auf meinem iPhone › Spohad“ zu sehen. Das Teilen-Fenster übergibt die Dateien über einen Ordner, den es sich auf deinem Gerät mit der App teilt (eine App Group). Die Dateien bleiben ausschließlich auf deinem Gerät und werden nirgendwohin übertragen, bis du sie in einen deiner Ordner verschiebst oder löschst. Was noch im „Eingang“ liegt, gehört zum Container der App und wird mit ihr gelöscht, wenn du die App deinstallierst.
c) Bewertungen, Schlagwörter und Beschreibungen zu deinen Dateien
Was du einer Datei zuordnest — Bewertung, Schlagwörter, Beschreibung —, schreibt Spohad nicht in die Originaldatei, sondern in eine Begleitdatei im XMP-Format, die unter demselben Namen mit der Endung „.xmp“ neben der Datei abgelegt wird; deine Originaldatei bleibt unverändert. Diese Angaben bleiben damit bei der Datei selbst: Eine zentrale Datenbank gibt es weder bei mir noch in einer Cloud. Geschrieben wird erst, nachdem du die gesammelten Entscheidungen mit „Speichern“ bestätigt hast.
Tag-Vorschläge (nur, wenn du sie einschaltest): Schaltest du in den Einstellungen „Tag-Vorschläge auf dem Gerät“ ein — nach der Installation ist die Option aus —, betrachtet die App das angezeigte Foto mit der in iOS eingebauten Bilderkennung und schlägt einige Schlagwörter vor. Diese Erkennung findet ausschließlich auf deinem Gerät statt; weder das Bild noch die vorgeschlagenen Schlagwörter werden übertragen. Ein vorgeschlagenes Schlagwort wird erst gespeichert, wenn du es auswählst, und du kannst die Option jederzeit wieder ausschalten.
d) Lokal gespeicherte Daten der App
Auf dem Gerät hält die App die für den Betrieb notwendigen Daten vor: die im Puffer gesammelten, noch nicht ausgeführten Entscheidungen, zwischengespeicherte Metadaten-Entwürfe, deine Einstellungen sowie Zähler, die das Gerät nicht verlassen (etwa deine gesammelten „spohads“ und das Tageskontingent). Diese Daten liegen im geschützten Container der App, lassen sich jederzeit löschen und verlassen dein Gerät nicht.
e) Suchverlauf
Deine Suchanfragen innerhalb der App werden lokal gespeichert, damit du sie erneut aufrufen kannst; sie verbleiben auf dem Gerät. Unter „Einstellungen → Datenschutz“ kannst du den Suchverlauf jederzeit vollständig löschen.
f) Mitteilungen
Erinnerungen der App sind lokale, auf deinem Gerät erzeugte Mitteilungen über das System von iOS (UNUserNotificationCenter) und niemals Push-Nachrichten von einem Server; eine Berechtigung für Push-Mitteilungen besitzt die App nicht. Erinnerungen sind opt-in: Ohne deine Aktivierung wird nichts geplant. Das Planen einer Erinnerung löst keine Netzwerkanfrage aus und sendet nichts von deinem Gerät.
g) Tresor (privater Bereich)
Der Tresor bewahrt die von dir markierten Dateien an einem von zwei Orten auf, und du wählst, an welchem: „In der App“, wo Spohad sie verschlüsselt, oder in einem „Ordner in ‚Dateien‘“ deiner Wahl, wo sie nicht verschlüsselt sind. Der Zugang innerhalb der App ist durch die Geräteauthentifizierung von iOS geschützt (Face ID, Touch ID oder Gerätecode); die Prüfung nimmt vollständig iOS vor, und die App erhält allein die Auskunft, ob sie erfolgreich war, niemals biometrische Daten. Der Zustand „entsperrt“ besteht nur im Arbeitsspeicher; er endet, wenn die App geschlossen wird, und nach dem Wechsel in den Hintergrund, sobald die für den Tresor eingestellte Sperrzeit abgelaufen ist (30 Sekunden, solange du sie nicht änderst).
In der App (verschlüsselt): Bevor eine Datei hier abgelegt wird, verschlüsselt Spohad sie auf deinem Gerät — ihren Inhalt, ihr Vorschaubild und die zugehörigen Angaben (ursprünglicher Name, Unterordner, Daten, Stern, Begleitdaten). Im Container der App bleiben nur verschlüsselte Dateien unter zufälligen Namen; die Dateien-App zeigt sie nicht. Verwendet wird allein die in iOS eingebaute Kryptografie. Zur Anzeige entschlüsselt die App im Arbeitsspeicher. Während ein Foto aus deiner Fotomediathek in den Tresor verschoben wird, liegen seine unverschlüsselten Daten kurz in einem Ordner der App, der durch die Dateiverschlüsselung des Geräts geschützt und von Backups ausgenommen ist; der Ordner wird entfernt, sobald die verschlüsselte Kopie geprüft ist.
Der Schlüssel, der den verschlüsselten Tresor öffnet, liegt an zwei Orten, beide auf deiner Seite: im Schlüsselbund dieses Geräts — an dieses Gerät gebunden, nur nach Face ID, Touch ID oder Gerätecode lesbar und weder über den iCloud-Schlüsselbund noch über ein Backup auf ein anderes Gerät übertragbar — und als Kopie, die mit deinem Tresor-Code versiegelt ist. Diese Kopie wird nur gebraucht, wenn der Schlüssel auf dem Gerät fehlt: auf einem neuen iPhone, nachdem ein Backup auf einem anderen Gerät wiederhergestellt wurde, oder nachdem du den Gerätecode entfernt hast. Der Tresor-Code selbst wird nirgends gespeichert. Damit Codes nicht endlos ausprobiert werden können, vermerkt die App im Schlüsselbund des Geräts, wie oft hintereinander ein falscher Code eingegeben wurde; auch dieser Zähler verlässt das Gerät nicht.
Ich habe keinen Zugriff auf den Schlüssel, auf deinen Tresor-Code oder auf den Inhalt des Tresors. Nichts davon wird an mich oder an andere übertragen — es gibt keinen Server, an den es gehen könnte —, und es gibt keine Hintertür, durch die ich oder jemand anderes den Tresor ohne deinen Tresor-Code öffnen könnte.
Backups: Der verschlüsselte Tresor gehört zum Container der App und ist deshalb im Backup deines Geräts enthalten (iCloud-Backup oder Backup auf deinem Computer) — ausschließlich verschlüsselt, zusammen mit der mit deinem Tresor-Code versiegelten Kopie des Schlüssels; der Schlüssel aus dem Schlüsselbund des Geräts gelangt damit nicht auf ein anderes Gerät. Das Backup erstellt iOS, und der Anbieter, den du dafür gewählt hast (bei iCloud Apple), speichert es nach seinen eigenen Bedingungen. Ohne deinen Tresor-Code kann niemand — weder Apple noch ich — den Tresor-Inhalt darin lesen.
Ordner in „Dateien“ (nicht verschlüsselt): Die Dateien in diesem Ordner verschlüsselt Spohad nicht. Sie bleiben über die Dateien-App von iOS für jeden sichtbar, der dein entsperrtes Gerät benutzen kann; der Schutz innerhalb der Oberfläche der App ist ein Sichtschutz, kein kryptografischer Datentresor.
h) Käufe (Apple StoreKit)
Käufe wickelt ausschließlich Apple über den App Store und StoreKit ab. Ich erhalte keine Zahlungsdaten: keine Kartennummer, keine Rechnungsanschrift, keinen Namen. Die App erfährt von Apple allein, ob eine Berechtigung aktiv ist; diese Prüfung erfolgt beim Start der App und wenn sich dein Abonnement ändert, damit das Tageskontingent und die Tresor-Verschlüsselung (Ziffer 4 g) richtig angewendet werden. Für den Kaufvorgang ist Apple eigenständig verantwortlich; es gilt die Datenschutzerklärung von Apple.
i) Diagnose und „Problem melden“
Um Abstürze, Hänger und Fehler aufzufinden, legt die App in ihrem eigenen Container technische Aufzeichnungen ab: die von iOS bereitgestellten Diagnoseberichte (MetricKit) einschließlich der Stack-Traces, Zeitmessungen der letzten Starts und ein Protokoll der letzten Fehlercodes. Diese Aufzeichnungen enthalten weder Dateinamen noch Ordnerpfade noch Inhalte deiner Dateien. Sie werden rollierend überschrieben, verbleiben auf deinem Gerät und werden mit der Deinstallation gelöscht. Ein automatischer Crash-Reporting-Dienst kommt nicht zum Einsatz.
Tippst du in den Einstellungen auf „Problem melden“, packt die App die jüngsten dieser Aufzeichnungen zusammen mit einer Übersicht — Name, Fassung und Build der App, Gerätemodell (etwa „iPhone16,1“, nicht der Name deines Geräts) und iOS-Version — in ein Archiv und öffnet das Teilen-Fenster von iOS. Das Archiv verlässt dein Gerät nur, wenn du es selbst versendest, und nur an den Empfänger, den du wählst. Ein von iOS erstellter Absturzbericht kann Text enthalten, den das System beim Absturz festgehalten hat; die App filtert ihn nicht. Schickst du das Archiv an mich, verarbeite ich es wie eine E-Mail (Buchstabe j), allein um den Fehler zu finden und zu beheben.
Unabhängig von der App kannst du in den iOS-Einstellungen unter „Datenschutz & Sicherheit → Analyse & Verbesserungen“ erlauben, dass Apple Absturzberichte und Nutzungsstatistiken mit den App-Entwicklern teilt. Hast du das erlaubt, stellt Apple mir Absturzberichte und zusammengefasste Statistiken zur App bereit; nach Auskunft von Apple ohne Angaben, die dich identifizieren. Diese Daten erhebt Apple in eigener Verantwortung; du kannst die Freigabe dort jederzeit abschalten.
j) Feedback per E-Mail
Schreibst du über die Schaltfläche „Feedback senden“ eine E-Mail, öffnet die App dein E-Mail-Programm mit meiner Adresse; abgesendet wird die Nachricht erst, wenn du sie selbst absendest. Sie erreicht mich dann wie jede andere E-Mail. Verarbeitet werden die Angaben, die du mir mitteilst — deine E-Mail-Adresse, der Inhalt deiner Nachricht, Anhänge und was du sonst hineinschreibst —, und zwar allein zu dem Zweck, dir zu antworten und ein gemeldetes Problem zu beheben. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO; mein berechtigtes Interesse besteht in der Beantwortung deiner Anfrage und in der Fehlerbehebung. E-Mails an contact@spohad.app leitet Cloudflare (Email Routing) an mein Postfach weiter, das der E-Mail-Anbieter Hostinger International Ltd. (Zypern) betreibt; beide handeln als meine Auftragsverarbeiter (Ziffer 7). Abgesehen von solchen E-Mails und Archiven sowie den in Buchstabe l beschriebenen TestFlight-Daten gehen bei mir keine personenbezogenen Daten aus der Nutzung der App ein.
k) Apple Watch als Fernbedienung
Nutzt du die Fernbedienung auf der Apple Watch, tauschen Uhr und iPhone über die Verbindung zwischen deinen eigenen Geräten (WatchConnectivity von Apple) Steuerbefehle aus sowie das, was die Uhr anzeigt: Farben der Ziele, einen Zähler der gesammelten Entscheidungen und den Zustand der Schaltfläche. Fotos, Dateien, Dateinamen und Ordnernamen werden nicht an die Uhr übertragen. Nichts davon erreicht mich.
l) Betatest über TestFlight
Solange Spohad über TestFlight getestet wird, stellt Apple mir in App Store Connect Angaben über den Test zur Verfügung: Bei einer Einladung per E-Mail sind das der von mir eingetragene Name und die Einladungsadresse; bei einem öffentlichen Link bleiben Name und E-Mail-Adresse grundsätzlich verborgen. Außerdem sehe ich Gerätemodell, Betriebssystemversion, App-Fassung und Build sowie zusammengefasste Angaben zu Sitzungen und Abstürzen. Sendest du über TestFlight freiwillig Feedback, erhalte ich deinen Kommentar und — wenn du ihn mitsendest — den Bildschirmfoto sowie technische Angaben zum Gerät und zum Zustand der App. Absturzberichte erhalte ich nur, soweit Apple sie für TestFlight bereitstellt.
Apple erhebt und übermittelt diese Daten im Rahmen von TestFlight in eigener Verantwortung. Ich verarbeite die mir zugänglichen Angaben auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO, um Fehler der Testfassung zu finden, Rückmeldungen zuzuordnen und die App vor der Veröffentlichung zu verbessern. Mein berechtigtes Interesse ist die sichere und zuverlässige Durchführung des Betatests. Ich exportiere keine Testerlisten. Wenn du nicht mehr am Test teilnimmst oder der Betatest endet, entferne ich deine Testerdaten und dein Feedback aus App Store Connect, sobald sie für offene Fehler nicht mehr benötigt werden, spätestens sechs Monate nach deiner letzten Testaktivität. Von Apple bereitgestellte Absturzberichte sind dort höchstens 120 Tage abrufbar. Gesetzliche Aufbewahrungspflichten bleiben unberührt.
5. Was die App nicht tut
- Keine Konten, keine Registrierung, keine Anmeldung
- Kein Server von mir, an den etwas gesendet würde; über die zwei in Ziffer 3 genannten Fälle hinaus keine Netzwerkanfrage der App
- Keine Cloud-KI. Es wird kein Bild und keine aus einem Bild abgeleitete Angabe an mich oder an einen KI-Anbieter gesendet, und es gibt keine Einstellung, mit der sich eine solche Übertragung einschalten ließe
- Nichts aus deinen Bildern verlässt dein Gerät: Was die App aus ihnen herausliest, berechnet sie auf deinem Gerät — bis hin zu dem kurzen Vergleichswert, mit dem die Dublettensuche zwei Aufnahmen gegeneinander hält. Das gilt ebenso für Funktionen, die spätere Fassungen ergänzen
- Keine automatische Verschlagwortung: Schlagwörter werden nur vorgeschlagen, wenn du das selbst einschaltest, und keines wird ohne deine Auswahl gespeichert. In dieser Fassung prüft die App nicht, ob ein Bild von einer KI erzeugt wurde, und sucht nicht nach anstößigen Inhalten
- Keine Werbung. Die App zeigt keine Werbung, lädt keine Werbemittel und misst keine Reichweite
- Kein Tracking, keine Profilbildung, keine Reichweiten- oder Nutzungsanalyse durch die App
- Keine Werbekennung (das IDFA wird nicht abgefragt) und keine Abfrage nach dem App-Tracking-Transparency-Verfahren
- Keine SDKs Dritter zur Datenerfassung und kein Crash-Reporting-Dienst Dritter
- Keine Standort-, Kontakt- oder Gesundheitsdaten
- Kein Verkauf und keine Weitergabe von Daten an Datenhändler oder sonstige Dritte
- Keine Übermittlung deiner Inhalte in Drittländer, weil sie dein Gerät gar nicht verlassen
Die in der App gesammelten „spohads“ sind eine reine Spielauszeichnung. Sie sind keine Währung und kein Guthaben: In dieser App werden sie weder verbraucht noch verkauft, und sie lassen sich nicht in Geld tauschen.
6. Rechtsgrundlagen
Verarbeitungen, die vollständig auf deinem Gerät und unter deiner Kontrolle ablaufen, erreichen mich nicht; ich habe auf sie keinen Zugriff. Soweit für sie gleichwohl eine Rechtsgrundlage zu benennen ist, ist es Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. b DSGVO: die Bereitstellung der Funktionen, die du mit der Nutzung der App abrufst.
Der Zugriff auf Fotomediathek, Ordner und Face ID beruht jeweils auf der Systemberechtigung, die du in iOS erteilst und dort jederzeit widerrufen kannst. Ein Widerruf wirkt für die Zukunft; die bis dahin erfolgte Nutzung bleibt davon unberührt.
Für die Beantwortung deiner E-Mail, die Auswertung eines Archivs, das du mir über „Problem melden“ schickst, und die Auswertung der mir über TestFlight zugänglichen Testdaten gilt Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO (Ziffer 4 i, j und l). Du kannst dieser Verarbeitung nach Art. 21 DSGVO widersprechen.
Eine Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. a DSGVO wird in dieser App an keiner Stelle benötigt, weil es keine Verarbeitung gibt, die über die von dir abgerufene Funktion hinausginge.
7. Empfänger und Übermittlung in Drittländer
Personenbezogene Daten fallen bei mir nur an, wenn du mir schreibst (Ziffer 4 i und j) oder während des Betatests Angaben über TestFlight übermittelst (Ziffer 4 l). Für mein E-Mail-Postfach setze ich Hostinger International Ltd., Larnaka, Zypern, als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO ein. E-Mails an die Adresse contact@spohad.app leitet Cloudflare, Inc. mit dem Dienst Email Routing an dieses Postfach weiter, ebenfalls als Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO; zur Verarbeitung in den Vereinigten Staaten gilt Ziffer 17. TestFlight betreibt Apple in eigener Verantwortung. Weitere Auftragsverarbeiter, insbesondere Analyse- oder Werbedienstleister, gibt es für diese App nicht. Die Website spohad.app liefert Cloudflare aus (Ziffer 17). Ich gebe deine Daten an niemanden weiter.
Apple erhält Daten aus dem Kaufvorgang (Ziffer 4 h), aus einem Backup, das du über iCloud erstellst (Ziffer 4 g), aus dem Betatest über TestFlight (Ziffer 4 l) und — wenn du es in iOS erlaubt hast — aus den Absturz- und Analysedaten (Ziffer 4 i). Dafür ist Apple jeweils eigenständig verantwortlich. Ich übermittle keine Daten an Apple.
Aus der App übermittle ich keine personenbezogenen Daten in ein Drittland oder an eine internationale Organisation. Für die Website siehe Ziffer 17.
8. Speicherdauer
Alles, was die App speichert, liegt auf deinem Gerät und bleibt dort, solange du es behältst; die Dauer bestimmst also du. Einstellungen und Zwischenspeicher entfernst du über „App zurücksetzen“ und über das Löschen des Suchverlaufs, alles Übrige verschwindet mit der Deinstallation. Dazu gehört der verschlüsselte Tresor (Ziffer 4 g): „App zurücksetzen“ und die Deinstallation löschen ihn auf dem Gerät; danach besteht er nur noch in früher erstellten Backups des Geräts, und dort nur verschlüsselt. „App zurücksetzen“ entfernt auch den Schlüssel des Tresors aus dem Schlüsselbund; der Zähler falscher Code-Eingaben bleibt, damit ein Zurücksetzen keine Wartezeit aufhebt. Einträge der App im Schlüsselbund kann iOS nach der Deinstallation auf dem Gerät behalten; sie verlassen es nicht. Die Begleitdateien, die Spohad auf deine Anweisung neben deinen Dateien angelegt hat, bleiben erhalten: Sie gehören dir und werden von der Deinstallation nicht berührt.
E-Mails und Archive, die du mir schreibst oder schickst, lösche ich, sobald dein Anliegen erledigt ist und keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht; im Regelfall geschieht das binnen sechs Monaten.
Für TestFlight-Testerdaten und Feedback gelten die in Ziffer 4 l genannten Fristen.
9. Bereitstellung der Daten und automatisierte Entscheidungen
Du bist weder gesetzlich noch vertraglich verpflichtet, mir personenbezogene Daten bereitzustellen, und die Nutzung der App setzt das auch nicht voraus. Erteilst du eine Systemberechtigung nicht, stehen dir lediglich die davon abhängigen Funktionen nicht zur Verfügung; die App bleibt im Übrigen nutzbar.
Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne des Art. 22 Abs. 1 und 4 DSGVO findet nicht statt.
10. Datensicherheit
Die App speichert ihre Daten im geschützten Container, den iOS ihr zuweist; sie unterliegen damit der Dateiverschlüsselung des Geräts, sobald du einen Gerätecode eingerichtet hast. Dateien im verschlüsselten Tresor verschlüsselt die App zusätzlich selbst (Ziffer 4 g). Die mit deinem Tresor-Code versiegelte Kopie des Schlüssels schützt eine bewusst langsame Ableitung aus dem Code (PBKDF2 mit 600.000 Durchläufen), und die App nimmt nur Tresor-Codes mit mindestens acht Zeichen an, darunter ein Buchstabe: Je länger der Code, desto schwerer lässt er sich aus einem entwendeten Backup erraten. Weil die App keine Daten an mich überträgt, entstehen auch keine Übertragungswege, die ich absichern müsste. Den wirksamsten Schutz leistest du selbst: ein Gerätecode, aktivierte Biometrie und aktuelle Systemupdates (Art. 32 DSGVO).
11. Deine Rechte
Dir stehen nach der DSGVO jederzeit folgende Rechte zu: Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) sowie Widerspruch gegen eine Verarbeitung, die auf Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO gestützt ist (Art. 21).
In der Praxis bedeutet das hier etwas Ungewöhnliches: Außer deinen E-Mails und Archiven sowie den mir über TestFlight zugänglichen Testerdaten und Rückmeldungen habe ich keine Daten über dich, über die ich Auskunft erteilen oder die ich löschen könnte. Deine übrigen Daten liegen ausschließlich bei dir, und du übst diese Rechte unmittelbar selbst aus — über die Dateien-App, über „App zurücksetzen“ in den Einstellungen, über das Löschen des Suchverlaufs und über die Deinstallation der App. Eine Anfrage an mich kann sich auf die Korrespondenz aus Ziffer 4 i und j sowie auf die Daten aus Ziffer 4 l beziehen; dafür erreichst du mich unter den Kontaktdaten in Ziffer 1. Deine Rechte gegenüber Apple übst du unmittelbar gegenüber Apple aus. Die Bearbeitung durch mich ist für dich kostenfrei und erfolgt innerhalb eines Monats (Art. 12 Abs. 3 DSGVO).
Da die App kein Konto kennt, gibt es auch kein Konto, das gelöscht werden müsste.
12. Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde
Unbeschadet anderer Rechtsbehelfe steht dir nach Art. 77 DSGVO das Recht zu, dich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren, wenn du der Ansicht bist, dass die Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt. Zuständig ist die Aufsichtsbehörde deines Aufenthaltsorts, deines Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes. Am Sitz des Verantwortlichen zuständig ist:
Der Landesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Baden-Württemberg, Postfach 10 29 32, 70025 Stuttgart, E-Mail: poststelle@lfdi.bwl.de
13. Verantwortung für eigene Inhalte
Du bist allein dafür verantwortlich, welche Dateien du mit Spohad speicherst, verschiebst, ordnest oder löschst, und dafür, dass du zu ihrer Verarbeitung berechtigt bist. Lege vor dem Sortieren eigene Sicherungskopien an.
14. Nutzerinnen und Nutzer außerhalb der Europäischen Union
Die App wird weltweit über den Apple App Store angeboten. Ich habe meinen Sitz in Deutschland und richte mich überall nach der DSGVO. Weil die App keine personenbezogenen Daten an mich überträgt, sie weder verkauft noch weitergibt, betreffen die Auskunfts-, Löschungs- und Widerspruchsrechte anderer Rechtsordnungen hier allein die Korrespondenz, die du mir selbst schickst. Der Vollständigkeit halber:
- Vereinigtes Königreich (UK GDPR) und Schweiz (revDSG): Anfragen zu deinen personenbezogenen Daten behandle ich nach den oben beschriebenen Grundsätzen; weitergehende Rechte nach dem Recht deines Aufenthaltsorts bleiben unberührt.
- Kalifornien (CCPA/CPRA) und weitere US-Bundesstaaten: Ich verkaufe keine personenbezogenen Daten und gebe keine für kontextübergreifende verhaltensbezogene oder zielgerichtete Werbung weiter — weder von Erwachsenen noch von Minderjährigen. Eine Schaltfläche „Do Not Sell or Share My Personal Information“ gibt es deshalb nicht: Es gibt keine solche Verarbeitung, die sie abschalten könnte. Sensible personenbezogene Daten fordere ich nicht an; teile sie nicht freiwillig in einer E-Mail, einem Anhang, einem Bildschirmfoto oder einem TestFlight-Kommentar mit.
- Ukraine (Gesetz „Über den Schutz personenbezogener Daten“): Auch Anfragen aus der Ukraine zu Auskunft, Berichtigung, Löschung oder Widerspruch behandle ich nach den oben beschriebenen Grundsätzen. Deine Rechte nach ukrainischem Recht bleiben unberührt.
- Brasilien (LGPD), Kanada (PIPEDA), Australien (Privacy Act), Japan (APPI), Südkorea (PIPA) und weitere: Von der Korrespondenz abgesehen werden keine personenbezogenen Daten erhoben oder übermittelt; Anfragen richtest du an die Kontaktadresse in Ziffer 1.
15. Kinder
Spohad richtet sich nicht an Kinder. Die App ist für Menschen gedacht, die ihr eigenes Archiv ordnen, und überträgt die darin bearbeiteten Dateien von niemandem an mich — also auch nicht von Kindern. Art. 8 DSGVO betrifft nur eine Verarbeitung, die bei einem direkt an ein Kind gerichteten Dienst auf einer Einwilligung nach Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO beruht. Auf eine solche Einwilligung stütze ich Spohad nicht; deshalb löst die App selbst keine Altersfreigabe nach Art. 8 DSGVO aus. Würde künftig eine solche Verarbeitung angeboten, läge die Altersgrenze in Deutschland bei 16 Jahren; darunter wäre die Einwilligung der sorgeberechtigten Person erforderlich. Schicke als minderjährige Person keine E-Mail, TestFlight-Rückmeldung oder Bildschirmaufnahme mit personenbezogenen Angaben ohne Zustimmung deiner Eltern. Für Käufe und die Nutzung von Apple-Diensten gelten zusätzlich die Alters- und Familienregeln von Apple. In den Vereinigten Staaten erhebe ich nicht wissentlich personenbezogene Daten von Kindern unter 13 Jahren.
16. Änderungen dieser Erklärung
Diese Datenschutzerklärung wird angepasst, sobald sich Funktionen oder Datenflüsse ändern. Vor der Einführung einer neuen Verarbeitung wird zuerst diese Erklärung aktualisiert. Die jeweils geltende Fassung ist stets in der App und unter spohad.app/de/privacy/ abrufbar.
17. Website spohad.app
Die Website spohad.app, auf der diese Erklärung, die Nutzungsbedingungen, das Impressum und die Hilfe stehen, betreibe ich über den Dienst Cloudflare Pages der Cloudflare, Inc., 101 Townsend St., San Francisco, CA 94107, USA.
Rufst du eine Seite auf, verarbeitet Cloudflare technisch notwendig die Verbindungsdaten deines Geräts — insbesondere IP-Adresse, Zeitpunkt, aufgerufene Adresse, Angaben deines Browsers (User-Agent) und die übertragene Datenmenge —, um die Seite auszuliefern und die Website vor Angriffen und Missbrauch zu schützen. Cloudflare handelt dabei als mein Auftragsverarbeiter nach Art. 28 DSGVO. Nach der veröffentlichten Dokumentation hält Cloudflare HTTP-Anfrageprotokolle, soweit die Protokollspeicherung aktiviert ist, mindestens drei und höchstens sieben Tage abrufbar. Im Übrigen verarbeitet Cloudflare personenbezogene Daten nach dem Auftragsverarbeitungsvertrag nur so lange, wie dies für die Leistung erforderlich ist, und löscht sie nach Vertragsende, soweit keine gesetzliche Pflicht entgegensteht. Ich selbst speichere keine Zugriffsprotokolle und werte keine aus. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 Satz 1 lit. f DSGVO; mein berechtigtes Interesse besteht in der sicheren und stabilen Bereitstellung der Website. Du kannst dieser Verarbeitung nach Art. 21 DSGVO widersprechen.
Cloudflare verarbeitet diese Daten auch in den Vereinigten Staaten. Cloudflare ist nach dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert; die Übermittlung stützt sich auf den Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission vom 10. Juli 2023 (Art. 45 DSGVO) und ergänzend auf die Standardvertragsklauseln im Auftragsverarbeitungsvertrag.
Die Website setzt keine Cookies und legt nichts im Speicher deines Browsers ab; eine Einwilligung nach § 25 TDDDG ist deshalb nicht erforderlich. Die Startseite liest lediglich die in deinem Browser eingestellte Sprache, um dir einen Hinweis auf die deutsche oder ukrainische Fassung zu zeigen; dabei wird nichts gespeichert oder übertragen. Die interaktive Vorschau der App auf der Startseite läuft vollständig in deinem Browser und lädt nur Dateien dieser Website. Die Website verwendet keine Analyse- oder Reichweitenmessung und keine Werbung und lädt keine Schriftarten, Skripte oder sonstigen Inhalte von fremden Servern. Cloudflare kann jedoch mit den Antwortkopfzeilen NEL und Report-To veranlassen, dass der Browser Berichte über Netzwerkfehler an Cloudflare sendet; sie können die aufgerufene Adresse, den Fehlertyp, Zeitpunkt, Browserangaben und die IP-Adresse enthalten und dienen allein der Stabilität und Sicherheit der Auslieferung. Ein Formular gibt es nicht; schreibst du mir an eine auf der Website genannte E-Mail-Adresse, gilt Ziffer 4 j.
18. Sprachfassungen
Diese Erklärung wird in mehreren Sprachen mit inhaltlich gleichwertiger Aussage bereitgestellt. Weichen Sprachfassungen voneinander ab oder bleibt eine Formulierung unklar, gilt die für dich günstigere Auslegung; zwingende gesetzliche Rechte bleiben stets unberührt.